Energetik zu erklären ist sehr schwer da, das Feld so groß ist und oft mit Esoterik gleich gesetzt wird. Hier zuerst ein Satz von mir, danach möchte ich Ihnen einen Auszug aus der Berufsdefinition der WKO zur Verfügung stellen:

Mir ist ganz wichtig, dass Sie wissen, dass Energiearbeit immer eine gemeinsame Arbeit mit dem Klienten ist. Der Wille und die Bereitschaft sich auf sich selber und die Therapieformen einzulassen sollte vorhanden sein. 

(aus: Berufsbild Humanenergetik - WKO)

Ziele der Tätigkeit des Humanenergetikers

Mit der Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit sind typischerweise folgende Ziele verbunden: 

  •  eine Verbesserung bzw. Stärkung des Energiezustandes und Energieflusses,

  • das Lösen von energetischen Blockaden und der damit verbundene Abbau  von Stress,  

  •  die Auswirkungen von schwächenden oder blockierenden Außen- und Fremdeinflüssen auf das individuelle Energiesystem des Klienten zu minimieren, 

  •  die Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte,

  • eine Stärkung der Verbindung zum Individuellen Höheren Selbst,

  • die mit der Wiederherstellung der körperlichen und energetischen Ausgewogenheit verbundene Verbesserung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens,

  • die Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung mit den unter Punkt F genannten Methoden. Damit ist oft eine Steigerung des Wohlbefindens und des Selbstbewusstseins, sowie eine Regulation des Spannungszustandes (z.B. Verbesserung der Entspannungsfähigkeit) der Klienten verbunden.

Typische Tätigkeiten des Humanenergetikers

  1.  Die Erhebung des energetischen Zustands durch Erfassung der Vorgeschichte der Klienten (Bestandsaufnahme).

  2. Die Untersuchung auf das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von energetischen Blockaden der Energieflüsse, von Fülle- oder Leere-Zuständen bzw. Über- oder Unteraktivität im Energiesystem (Energetische Erhebung).

  3. Die Beurteilung und Benennung der in Punkt 2 angeführten Zustände unter Verwendung energetischer Hilfsmittel wie z.B. Tensor, Muskeltest, Biofeedback etc. und daraus folgende energetische Zustandsbeschreibungen, wie z.B. Leber-Qi-Stagnation.

  4. Die Anwendung der unter Punkt F genannten Methoden einschließlich der Anwendung energetischer Essenzen (z.B. Blütenessenzen und andere komplementär-medizinische Substanzen im Sinne des § 1 Abs. 3 Z 9 Arzneimittelgesetz, die keine Arzneimittel sind).

  5. Das Aufspüren und Erkennen von Einflüssen, insbesondere schwächenden oder blockierenden Einflüssen, mit geeigneten unter Punkt F genannten Methoden (z.B. kinesiologischer Muskeltest, Bioresonanzmethoden,…).

  6. Die Zuführung der zur Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte benötigten Energien, bzw. die, Lenkung oder Ableitung dieser Energien.

  7.  Die allgemeine und klientenbezogene Erläuterung der energetischen Dienstleistung und deren Wirkungsweise, insbesondere der Zusammenhänge zwischen der Ebene der Baupläne und Prinzipien, der Energetischen Ebene und der Materiellen Ebene wie z.B. Auswirkungen der Lebensführung des Klienten auf sein Energiesystem und seine Lebensenergie etc. (Energetische Beratung).

  8. Das Austesten der energetischen Verträglichkeit von Substanzen (Stoffen) oder energetischen Essenzen mit den unter Punkt F genannten Methoden (z.B. Tensor, kinesiologischer Muskeltest, Bioresonanz,…) mit der Ausrichtung: „Stärkt oder schwächt diese Substanz die Lebensenergie / Lebenskraft des Klienten?" und dem Ziel, die qualitative und/oder quantitative Auswirkung der Substanz bzw. Essenz auf das individuelle Energiesystem des Klienten festzustellen. Dieses Austesten wird bei manchen energetischen Methoden auch Kompatibilitätsprüfung genannt.

  9. Das Energetisieren und energetische Reinigen von Gegenständen mit geeigneten, unter Punkt F angeführten Methoden. Darunter fällt auch das Energetisieren von Wasser (ohne jede substantielle oder chemische Veränderung).

  10. Die Konzeption und Durchführung von energetischen Ritualen (Energetische Ritualarbeit). Unter einem Ritual wird die Beeinflussung der Energiefelder (Lenkung, Reinigung, Ausrichtung der Lebensenergie) durch ritualisierte Handlungen, verbunden mit der entsprechenden geistigen Aufmerksamkeit, verstanden. Ein energetisches Ritual basiert auf dem Prinzip „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Eine wiederholte oder regelmäßige Durchführung verstärkt die Wirkung durch Aufbau eines feinstofflichen Informationsfeldes. Energetische Rituale können standardisiert durchgeführt oder individuell für den Klienten konzipiert werden. Mit Ritualen im Bereich der Humanenergetik ist keinerlei religiöse Ausrichtung verbunden.

  11. Die Empfehlung, Herstellung, Abgabe energetischer Essenzen und energetischer Behelfe an die Klienten sofern sie keine Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes oder Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes darstellen.

Humanenergetik